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Sonntag, 6. Mai - Leipzig - 3. Spieltag MDLB
Wallbreakers verspielen Heimsiege gegen Erfurt Latinos
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Spiel 1 1 2 3 4 5 6 7 R H E
Erfurt Latinos 0 0 0 0 1 0 3 4 5 3
Leipzig Wallbreakers 0 1 0 0 0 2 0 3 5 2
W: Bonelly (?-?), L: Kolb (3-1), S: -
Spiel 2 1 2 3 4 5 6 7 R H E
Erfurt Latinos 0 0 2 0 3 3 3 11 13 0
Leipzig Wallbreakers 2 0 2 0 2 1 1 8 9 4
W: Kalmring (?-?), L: Großöhme (0-1), S: -
Von Denise Weinreich
Am Sonntag verloren die Leipzig Wallbreakers mit 3-4 und 8-11 beide Heimspiele gegen die Erfurt Latinos. Chancen auf einen Sieg wurden häufig aufgrund einer eher mäßigen Defense verpasst.

Dabei sah es zu Beginn der ersten Begegnung noch gut aus: Pitcher Daniel Kolb behielt die gegnerische Offense mit guten Pitches fest im Griff und wurde zusätzlich mit zwei Flyouts am dritten Base und im Leftfield unterstützt. Zwar konnten im ersten Inning selbst keine Punkte verbucht werden, doch das änderte sich im zweiten Spielabschnitt durch Roy Thiemichs Run, der durch einen Error am dritten Base auf den Schlag von Jorge Cholula nach Hause kam. Damit stand es nach zwei Innings 1-0 für die Messestädter.

So sollte es auch vorerst bleiben. Beide Pitcher und Mannschaften schenkten sich im dritten und vierten Durchgang nichts, führten mit einfachen Outs rasche Wechsel herbei und ließen sich von der gegnerischen Kraft nicht beeindrucken. Erst nachdem es den Gästen im fünften Inning gelungen war, den Ausgleich zu erzielen, erlebte die Leipziger Offense im sechsten Durchgang wieder einen Aufschwung in Person von Kolb (durch einen Walk und zwei Stolen Bases), Julian Heinemann (durch ein RBI-Single, der Kolb nach Hause brachte) und Hagen Milde (durch ein RBI-Double).

Doch danach begann die Flaute, die sich auch später in der zweiten Partie durchsetzen sollte: Während die Erfurter unter den erschwerten Wetterbedingungen in Form von Regen und kaltem Wind mit drei Runs in Führung gingen und erst nach Kolbs Ablösung auf dem Mound durch Dave Gorman in die Schranken gewiesen wurden, erhielten die Leipziger im letzten Spieldurchgang erst gar nicht die Chance, dass Ruder an sich zurück zu reißen und wurden mit drei einfach Outs auf die Bank zurückgeschickt. Damit endete das erste Spiel nach zweieinhalb Stunden, der ersten Saison-Niederlage der Wallbreakers und Kolbs erstem Loss (trotz neun Strikeouts in sechs Innings).

Das zweite Spiel begann mit Gorman auf dem Mound. Zusammen mit seiner Defense fand er schnell ins Spiel und sorgte für ein spektakuläres Aus von Cedeno zwischen dritter Base und der Home-Plate: Gorman sah, dass Miguel Cedenos sich zu weit vom dritten Base gelöst hatte und machte einen Pickoff-Versuch zu Hector Tejada. Daraufhin kehrte Cedeno um und sah, dass inzwischen Catcher Heinemann den Ball besaß. Letzten Endes wurde Cedeno von Gorman, der diesen Spielzug begonnen hatte, am dritten Base getagged und so Aus gemacht.

In der zweiten Hälfte des ersten Innings brachten sich Creed Weiler und Gorman auf Base und wurden beide von Andreas Großöhme mit seinem RBI-Single über die Platte geschickt. Damit stand es 2-0 nach dem ersten Spielabschnitt. Das zweite Inning verlief für beide Seiten kurz und schmerzlos. Dafür erzielten die Thüringer im darauf folgenden Durchgang den Ausgleich.

Doch die Leipziger ließen nicht nach: Weiler kam durch einen Walk auf Base und wurde anschließend von Tejadas (der bis dahin schon drei Intentional Walks hatte) grandiosem Homerun nach Hause geholt.

Der vierte Spieldurchgang glich dem zweiten und endete für beide Teams punktelos. Danach drehten die Erfurter den Spieß um und machten mit ihren Gastgebern kurzen Prozess: mit einer fehlerfreien Defense und ebenso makellos agierenden Offense konnten es die Wallbreakers nicht mehr aufnehmen. Vom fünften bis zum siebten Inning gelang es den Thüringern je drei Punkte zu verzeichnen, wobei sie unter anderem von Unsicherheiten des sächsischen Verteidigungsfeldes begünstigt wurden.

Den Messestädtern selbst gelang es im Rahmen von fünf Singles (durch Weiler, Großöhme, Kolb, Heinemann und Cholula), einem Double (durch Heinemann) und dem Ausnutzen von Wild Pitches noch weitere vier Mal die Platte zu kreuzen. Leider sollte das nicht ausreichen, um die folgende 8-11-Niederlage abzuwenden.

So gingen die Leipziger mit ihren ersten Saison-Niederlagen vom Platz. Doch durch die vier vorangegangenen Siege hält sich der Schaden verhältnismäßig in Grenzen und kann am nächsten Spieltag, der am 3. Juni in Magdeburg stattfinden wird, wieder behoben werden.

 

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