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Samstag, 21. April - Leipzig - 2. Spieltag MDLB
Wallbreakers keep on rollin', schlagen Dresden Dukes zweimal deutlich
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Spiel 1 1 2 3 4 5 6 7 R H E
Dresden Dukes 1 0 3 1 0 X X 5 5 4
Leipzig Wallbreakers 2 0 7 0 6 X X 15 10 5
W: Kolb (3-0), L: Bauer (0-1), S: -
Spiel 2 1 2 3 4 5 6 7 R H E
Dresden Dukes 1 0 1 1 0 4 X 7 7 6
Leipzig Wallbreakers 2 1 6 1 1 6 X 17 12 6
W: Gorman (1-0), L: Flores (0-1), S: -
Von Denise Weinreich
Für den amtierenden Meister der Mitteldeutschen Liga Baseball war die Heimaufgabe gegen die Dresden Dukes am Ende doch keine große Prüfung: mit zweifachem vorzeitigen Abbruch per 10-Run-Rule schickten sie ihre Gäste zurück in ihre Heimatstadt. Damit setzte das Team von Coach Nico Punke die Erfolgsserie fort, die es bereits am vergangenen Sonntag in Braunsbedra mit ihrem ersten Saison-Doppelsieg begonnen hatte.

Das galt auch für Daniel Kolb, der in der ersten Partie wieder auf dem Mound antrat und in fünf Innings sieben Strikeouts warf und nur vier Walks abgab. Seine Defense stand ihm unter anderem mit vier Flyouts souverän zur Seite.

Dabei sah es zu Beginn des ersten Spiels zunächst noch ausgeglichen aus: Mit nur einem Punkt Vorsprung für die Messestädter nach dem ersten Spieldurchgang konnten beide Mannschaften im darauffolgenden Inning nichts ausrichten: kein Hit und einfache Outs zogen schon den dritten Spielabschnitt nach sich. Hierin sahen die Elbestädter ihre Chance und nutzten die wenigen Lücken in der Leipziger Verteidigung aus, um den Ausgleich zu erzielen.

Unterdessen kamen die Leipziger Batter gegen Dresdens Pitcher Robert Bauer erstmals ins Schwitzen: mit zwei Aus im Genick und einem Läufer auf dem zweiten Base standen die Wallbreakers wie schon in Braunsbedra vor der Aufgabe, alles aus sich herauszuholen. Doch vier Hits, zwei Walks, solide Schlagkraft und starkes Baserunning sprachen für sich - und nahmen den Gästen sieben Runs ab. Damit stand es 9-4.

Dafür wurde das vierte Inning umso bitterer: ein Flyout und zwei einfache Outs am ersten Base zeigten, dass sich die Gäste noch nicht aufgegeben hatten. Ihren Rückstand konnten sie ebenfalls mit einem weiteren Run verkürzen - für die Leipziger war das ein Zeichen, sich nicht auf ihrem Vorsprung auszuruhen. Mit einem Strikeout, einem Popout an Home Plate sowie einem Flyout im Centerfield zeigte die Leipziger Defense auch sofort, dass sie hinsichtlich einfacher Outs ihren Gästen in Nichts nachstanden. Zusätzlich verbuchte die Offense sechs weitere Runs, die sie sich unter anderem durch zwei Doubles von Creed Weiler und Roy Thiemich erarbeiteten. So endete das erste Spiel vorzeitig nach fünf Innings mit einem 15-5-Sieg für die Wallbreakers und einem weiteren Win für Kolb (3-0).

Obgleich sie ihre Gäste unter anderem mit sechs Errors begünstigten, gestaltete sich die zweite Begegnung für die Messestädter mit zwölf Hits und mindestens einem Run pro Inning als bodenständiger. Gleich zu Beginn kreuzten Oliver Greß und John Heiker durch den Double von Weiler die Platte. Leider blieben er und Hector Tejada durch drei aufeinanderfolgende einfache Outs auf ihren Bases zurück. Immerhin behielt Starting Pitcher Dave Gorman, der sich ohne Schwierigkeiten sofort ins Spiel fand, den gegnerischen Schlagverlauf so gut unter Kontrolle, dass er nur einen Run zuließ.

Für den einzigen Run im zweiten Inning sorgte Juian Heinemann mit seinem ersten Saison-Homerun. Pitcher Jaime Flores und seine Defense nahmen dies als Warnsignal und schlossen drei einfache Outs an. Aber auch Gorman verkaufte sich mit drei Strikeouts souverän und führte so den dritten Spieldurchgang herbei, in dem sich Leipzigs wahre Natur wiederholt offenbarte: aus Fehlern und Wild Pitches schlug sie wörtlich Profit und holte zusätzlich über Greß‘ Single und Weilers Double sechs Läufer herein. Im vierten Inning schaffte es auf beiden Seiten je nur ein Läufer nach Hause.

Umso ärgerlicher wurde es im fünften Spielabschnitt: mit einem Walk und drei Errors verhalfen die Messestädter ihren Gästen unnötig zum Vorrücken und Punkten. Gekoppelt mit einem Single vn Philipp Herzog und Double durch Robert Bauer kreuzten die Dukes noch weitere vier Mal die Platte. Die Wallbreakers zogen daraus ihre Konsequenzen und brachten sich noch einmal selbst mit einem Single (Kolb), drei Doubles (Gorman, Thiemich, Heinemann) und sechs Runs stark ins Spiel. Somit endete auch die zweite Partie nach sechs Innings vorzeitig mit einem 17-7 Sieg für die Messestädter und Gormans (acht Strikeouts in fünf Innings) erstem Win der Saison.

Alles in allem handelte es sich um zwei zufriedenstellende Siege im Home Opener, der diese Saison vom amerikanischen Generalkonsul in Leipig, Mark J. Powell, mit dem zeremoniellen First Pitch im heimischen Ballpark eröffnet wurde.

Am Sonntag, den 6. Mai, bietet sich für die Wallbreakers die Möglichkeit, ihren Erfolgstrend im nächsten Heimspiel gegen die Erfurt Latinos fortzusetzen.
 

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