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Sonntag, 15. April - Braunsbedra - 1. Spieltag MDLB
Wallbreakers in Braunsbedra einmal überzeugend, einmal mit Glück
Spiel 1 1 2 3 4 5 6 7 R H E
Leipzig Wallbreakers 7 7 2 6 X X X 22 15 0
Braunsbedra Coalminers 0 0 0 0 X X X 0 0 7
W: Kolb (1-0), L: Heinecke (0-1), S: -
Spiel 2 1 2 3 4 5 678R H E
Leipzig Wallbreakers 1 2 0 0 1 24818 21 9
Braunsbedra Coalminers 1 3 0 4 1 10111 9 1
W: Kolb (2-0), L: Portuondo (0-1), S: -
Auf ihrem Weg zur Titelverteidigung fuhren die Leipzig Wallbreakers gleich zum Saisonauftakt in Braunsbedra einen Doppelsieg (22-0 und 18-11) ein. Während sie im ersten Spiel ein gutes Tempo vorlegten und Mal um Mal ihr Punktekonto erhöhten, bissen sich die Messestädter in der zweiten Partie fast die Zähne an ihren Gastgebern aus. Erst im siebten Inning konnten sie die Verlängerung erzwingen und die Begegnung anschließend mit sieben Punkten Vorsprung für sich entscheiden.

Gegen das aggressive Vorgehen der Leipziger Offense konnten die Braunsbedra Coalminers im ersten Spiel des Tages nichts ausrichten. Bereits in den ersten beiden Spielabschnitten brachten sich die Wallbreakers mit neun Hits, darunter einem Inside-the-Park-Homerun von Daniel Kolb auf Base und konnten je sieben Mal die Platte kreuzen. So lagen sie schon nach zwei Innings mit 14 Punkten in Führung. Unterdessen lieferte Kolb auch als Pitcher eine fantastische Vorstellung, indem er keinen einzigen Hits zuließ und in gerade einmal vier Innings zehn Strikeouts warf.

Im dritten Inning schickte sich Hector Tejada selbst mit seinem ersten Saison-Homerun über die Platte, gefolgt von Dave Gorman, der es in Folge von einem Walk und Wild Pitches über die Home Plate schaffte. Für die Sachsen-Anhaltiner blieb es weiterhin sehr mager: mit einem potentiellen ersten Run auf der zweiten Base sah es zu Beginn des sechsten Halbinnings noch gut aus, doch Kolbs Defense stärkte ihm den Rücken, indem sie den ersten bedrohlichen Treffer im Centerfield fing und Kolb zwei weitere Strikeouts draufsetzte. Damit ging das Spiel in das vierte Inning über, das die Leipziger ebenfalls souverän mit einem Double (Roy Thiemich), zwei Triples (Kolb und Julian Heinemann) und sechs weiteren Runs absolvierten.

Obgleich Kolb im letzten Halbinning die Bases lud und die Coalminers nicht zuletzt auch durch ihren fünften Schlagmann erneut die Chance erhielten, dass Spiel nicht punktelos an ihren Gast zu verlieren, zeigte sich Kolb beherrscht und nahm ihnen diese Möglichkeit nach weiteren Strikeouts schon wieder ab. Somit wurde das Spiel nach vier Innings und weniger als zwei Stunden vorzeitig beendet.

Nach einer dreißigminütigen Pause begann das zweite Spiel kurz nach 13 Uhr und brachte eine deutliche Wendung mit sich: auf beiden Seiten traten neue Pitcher an. Für die Coalminers gab Martin Portuondo sein Debüt auf dem Mound, während Andreas Großöhme seine Position im Centerfield mit Kolb eintauschte.

Nach dem ersten Inning stand es noch 1-1 für beide Mannschaften, doch schon im zweiten Inning drehten die Braunsbedraer den Spieß um und zeigten, wozu sie imstande sind: mit drei Hits (darunter zwei Doubles) und einer erstarkten Defense begannen die Gastgeber ihre Aufholjagd und gingen mit einem Punkt Vorsprung in Führung.

Das dritte Inning sollte für beide Seiten punktelos ins vierte münden. Danach wurde klar, dass den Leipzigern ein Split bevorstand: ganze vier Punkte wurden ihnen von den Coalminers abgenommen, während sie einen zweiten punktelosen Spielabschnitt in Kauf nehmen mussten. Damit stand es nun 8-3 für die Mannschaft aus Braunsbedra.

Erst im fünften Inning konnten sich die Wallbreakers mit 9-4 wieder an die Coalminers herantasten, verloren ihren verringerten Abstand jedoch durch einen weiteren gegnerischen Run. Es blieben den Messestädtern nur noch zwei Innings, um sich ihren ersten Doppelsieg doch noch zu sichern.

Nachdem Großöhme zwar ins Spiel gefunden hatte, aber nicht in allen Fällen von seiner Defense unterstützt werden konnte, übernahm Kolb im siebten Inning wieder den Mound und behielt den gegnerischen Schlagverlauf wie bereits im ersten Spiel fest im Griff. Im gleichen Inning wachten die Leipziger mit zwei Aus im Nacken endlich wieder auf und zogen mit Gleichstand in die Verlängerung ein.  Anschließend setzten sie sich unter anderem mit drei Doubles (Oliver Greß, Tejada und Heinemann) und zwei Triples (Kolb und Heinemann) gegen ihren Gastgeber durch und gingen nach drei Stunden Spielzeit mit einem 18-11 Sieg vom Platz.

Mit einer hervorragenden ersten Leistung und einer zu Beginn wackeligen zweiten Vorstellung kann die erste Mannschaft mit sich zufrieden sein - insbesondere Daniel Kolb, dem in diesem Doubleheader nicht nur ein Cycle (Single, Double, Triple und Homerun) gelang, sondern auch gleich zwei Wins als Pitcher verbuchen konnte.

Am kommenden Samstag, dem 21. April, treten die Wallbreakers im heimischen Ballpark Dortmunder Straße zum Home Opener gegen die Dresden Dukes an.
 

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