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Sonntag, 30. Juli - Leipzig - 9. Spieltag
MDLB
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Doppelsieg gegen Los Atlas
Magdeburg sichert dritten Tabellenplatz
| Spiel 1 |
1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
6 |
R |
H |
E |
| Los
Atlas Magdeburg |
6 |
5 |
5 |
0 |
0 |
1 |
17 |
16 |
5 |
| Leipzig
Wallbreakers |
4 |
2 |
7 |
2 |
1 |
2 |
18 |
18 |
8 |
| W:
Punke
(5-4), L:
Izquierdo (1-4), S:
- |
| Spiel 2 |
1 |
2 |
3 |
4 |
5 |
R |
H |
E |
| Los
Atlas Magdeburg |
1 |
0 |
0 |
3 |
0 |
4 |
5 |
1 |
| Leipzig
Wallbreakers |
0 |
2 |
9 |
5 |
X |
16 |
11 |
1 |
| W:
Kolb (4-2), L:
Zapata
(4-1), S: - |
Mit zwei Siegen (18:17
und 16:4) haben die Leipzig Wallbreakers am Sonntag im heimischen
Ballpark an der Dortmunder Straße den dritten Tabellenplatz
im A-Pool der Mitteldeutschen Liga Baseball (MDLB) gesichert.
Dabei sah es im ersten Spiel anfangs gar nicht rosig aus für
die Messestädter. Die Magdeburger Offense legte los wie die
Feuerwehr und auch gleich im ersten Inning sechs Runs vor.
Tatkräftig unterstützt wurde sie dabei allerdings
auch von zahlreichen Fehlern in der Leipziger Defense.
Als die Wallbreakers jedoch ihrerseits gleich mit vier Runs konterten,
war allen Anwesenden klar, dass es vermutlich ein knappes, gleichwohl
aber sehr punktereiches Spiel werden würde.
Sie wurden dann auch in ihrer Vermtung bestätigt. Nach drei
Innings stand es bereits 16:13 für Los Atlas, bevor sich die
Offense auf beiden Seiten langsam etwas beruhigte. Pitcher Nico Punke
und die Leipziger Defense hinter ihm gewannen die Kontrolle
über das Spiel langsam wieder zurück, nachdem ihm die
Magdeburger zuvor die Bälle mächtig um die Ohren
geschlagen hatten.
Die nächsten zwei Innings verliefen punktelos für die
Elbestädter, während sich die Wallbreakers weiter
heran arbeiteten. So lagen sie Mitte des fünften
Spielabschnitts nur noch mit einem Run zurück und hatten damit
nicht nur den Ausgleich, sondern auch den Sieg auf dem
Schläger.
Den Ausgleich zum 16:16 konnten die Leipziger durch Michael Pitzschels
Sacrifice Bunt, der Andreas Großöhme nach Hause
brachte, noch erzielen, aber für den Siegpunkt - der
in Person von Volker Wilhelm bereits auf dem dritten Base stand -
reichte es nicht mehr.
Im ersten Verlängerungsinning gingen sie durch einen
Solo-Homerun von Francisco Ponte schließlich erneut mit einem
Punkt in Führung und brachten damit die Leipziger wieder unter
Zugzwang.
Dieses Mal jedoch reichte es. Zunächst glich Alexander Kappes
durch einen Hit von Thomas Gebert aus. Danach lief
schließlich Hagen Milde durch John Heikers Single den
Siegpunkt zum 18:17 nach Hause.
Im zweiten Spiel ging es wesentlich unspektakulärer zu,
zumindest was die Magdeburger Offense anbetraf.
Die wurde nämlich durch Daniel Kolbs Pitching und die sichere
Defense der Wallbreakers im Zaum gehalten. Kolbs Leistung ist
überdies besonders bemerkenswert, da er auf Grund einer
Handverletzung seit mehr als einem Monat nicht mehr gespielt und nur
wenig trainiert hatte. Er ließ gegen die normalerweise sehr
starke Offense von Los Atlas nur fünf Hits zu, warf zudem
sechs Strikeouts und gab zwei Walks ab. Von den vier Gegenpunkten
gingen zudem nur zwei auf seine Kappe.
Auf der anderen Seite machten die Leipziger offensiv da weiter, wo sie
im ersten Spiel aufgehört hatten. Sie droschen munter weiter
die Bälle über das Feld, Thomas Gebert mit seinem
zweiten Saison-Homerun dabei sogar darüber hinaus. Zudem
sorgte Michael Pitzschel mit drei Hits (einem Single und zwei Doubles)
allein für fünf der 16 Runs.
Die Wallbreakers haben mit elf Siegen und sieben Niederlagen nun zwei
Spiele Vorsprung vor Magdeburg (9:9), mit noch zwei ausstehenden
Partien. Da die Leipziger den direkten Vergleich mit 3:1 Siegen bereits
für sich entschieden haben, können sie von Los Atlas
also nicht mehr vom dritten Tabellenplatz verdrängt werden.
Nach oben haben die Wallbreakers zwar auch nur zwei Spiele
Rückstand auf die Dresden Dukes (12:4), die ihrerseits aber
noch vier Spiele zu absolvieren haben. Im direkten Aufeinandertreffen
der beiden Teams am kommenden Sonntag in Leipzig wird demnach unter
Umständen bereits eine Entscheidung fallen. Oder eben auch
nicht.
Sollten die Dukes nämlich auch nur eines der beiden Spiele
gewinnen, wären sie sicher Zweiter. Für den Fall,
dass die Wallbreakers beide Begegnungen für sich entscheiden
sollten, müssten die Dresdner jedoch am 13. August mindestens
ein Spiel gegen die Magdeburg Poor Pigs verlieren. |
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Die
Leipzig Wallbreakers danken ihren Sponsoren und Förderern
für die freundliche Unterstützung:

Elektrotechnik
GmbH


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