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The Story so far... - Die Geschichte der Leipzig Wallbreakers
Februar 1992
Die Leipzig Wallbreakers werden von Hanns-Udo Schild und Ralf Dietrich als Abteilung des TSV Leipzig 76 e.V. gegründet. Sie waren damit das erste Baseballteam in Sachsen. Schild muß die Wallbreakers aus beruflichen Gründen jedoch im selben Jahr bereits wieder verlassen.
1993 - 1995

Die Wallbreakers spielen mit Gastrecht in der Landesliga Berlin-Brandenburg und haben 1994 in den Play-Offs sogar die Chance, in die Verbandsliga aufzusteigen, was ihnen aufgrund ihres Gästestatus im Baseball-Verband Berlin-Brandenburg jedoch verwehrt bleibt.

Im selben Jahr scheidet auch Gründungsmitglied Ralf Dietrich aus dem Verein aus und die Spieler Frank Gangloff und Marco Schubert übernehmen Training und Organisation. Frank wird Spieler-Trainer und Marco Abteilungsleiter.
Leider werden die Wallbreakers wegen Spielermangels 1995 aus der Landesliga ausgeschlossen.

1996
In diesem Jahr beginnt ein neuer Abschnitt in der noch jungen Geschichte des Teams. Mehrere Vereine aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kommen zusammen und schaffen eine erste eigene Spielvereinigung, die Mitteldeutsche Liga Baseball (MDLB). Die Wallbreakers gewinnen auch gleich die Eröffnungssaison der neuen Liga und gehen damit als erster Meister in die Geschichte der MDLB ein.
1997

Im März 1997 gründen die Teams der MDLB schließlich ihren eigenen Dachverband, den Mitteldeutschen Baseball und Softball Verband e.V. (MBSV). Er repräsentiert die Sporthoheit für diese beiden Sportarten in den Ländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Die Saison beenden die Leipzig Wallbreakers als Vizemeister hinter den Zwickau Runaways.

Ebenfalls in diesem Jahr verläßt Spieler-Trainer Frank Gangloff die Wallbreakers. Seitdem führt der junge Spieler Stanley Schubert die Mannschaft. Er leitet das Training und bemüht sich um Nachwuchsspieler, kümmert sich neben Marco Schubert aber auch um die Öffentlichkeitsarbeit.

1998

Als Neuheit wird der Playoff-Modus zur Bestimmung des MDLB-Meisters eingeführt. Im Finale am 27. September setzen sich die Braunsbedra Coalminers in einem dramatischen Spiel mit 11:8 gegen die Leipziger durch.

Die Ergebnisse der Saison 1998: 1. Baseballteam

1999

Frank Gangloff kehrt nach über einjähriger Pause als Spieler und Assistenzcoach zu den Wallbreakers zurück.

Spielerisch scheitern die Leipziger leider bereits im Halbfinale mit 6:8 an den Erfurt Dark Angels, die ihrerseits in einem äußerst dramatischen Endspiel mit 9:8 knapp den Vorjahresmeister Braunsbedra Coalminers schlagen und damit erstmals MDLB-Meister werden.

Eine Neuerung ist auch die Austragung der kompletten Finals (Finale und Spiel um Platz 3) an einem Ort. In diesem Jahr ist dieser Ort Leipzig. Am 11. September, dem Final-Spieltag, feiert man, vor allem dank der Sponsoren, aus diesem Grund ein Baseball-Fest, wie es die MDLB noch nicht gesehen hat. Die Wallbreakers konnten nach ihrer Halbfinalniederlage zwar ohnehin nur noch Dritter werden, das jedoch schaffen sie mit Stil: Sie fegen die Dresden Dragons mit 25:2 von der Festwiese.

Die Ergebnisse der Saison 1999: 1. Baseballteam

2000

Nach einer mißglückten ersten Saisonhälfte (acht Niederlagen, nur zwei Siege) starten die Wallbreakers durch, gewinnen zunächst sechs Spiele in Folge und schließen die reguläre Saison mit acht Siegen und zwölf Niederlagen auf dem vierten und damit letzten Playoff-Platz ab. Leider scheitern sie jedoch, wie schon 1999, im Halbfinale am späteren Meister Erfurt Dark Angels mit 6:11. Im Spiel um Platz drei aber legen sich die Wallbreakers noch einmal mächtig ins Zeug und schlagen die Braunsbedra Coalminers, ihres Zeichens immerhin Meister 1998 und Finalist 1999, deutlich mit 20:0.

Seit Jahresbeginn haben die Wallbreakers mit Stephan Elkins und seit Juni in Marc Wagner zwei neue Coaches, die Stanley Schubert als Trainer der Mannschaft ablösen.

Die Ergebnisse der Saison 2000: 1. Baseballteam | 2. Baseballteam

2001

In der bisher erfolgreichsten Saison ihrer Geschichte werden die Wallbreakers Mitteldeutscher Meister im Baseball und in der neu gegründeten Mitteldeutschen Liga Softball (MDLS). Zudem sichert sich die zweite Mannschaft ungeschlagen den ersten Tabellenplatz in der Aufbauliga. Die Baseballer des ersten Teams schlagen in einem packenden Finale in Erfurt die Magdeburg Atlas mit 13:8, die Softballerinnen ihrerseits die Erfurt Dark Angels mit 24:14. Zuvor beendeten die Herren die reguläre Saison mit 16 Siegen und nur vier Niederlagen, die Damen mit acht Siegen und drei Niederlagen.

Am 19. August verabschieden sich die Wallbreakers mit zwei Siegen gegen die Gera Lions von der Festwiese. Sie war seit der Gründung des Teams 1992 ihre Heimspielstätte gewesen, steht aber nach dem Willen des neuen Besitzers ab 2002 nicht mehr als Baseballfeld zur Verfügung.

Am 18. Dezember verständigen sich die Wallbreakers mit dem VfK Blau-Weiß Leipzig 1892 e.V. auf den Bau eines neuen Baseball- und Softballplatzes auf dem Gelände des Vereins im Leipziger Südwesten. Damit ist die jahrelange Suche nach einer neuen Heimstätte endlich beendet. Gleichzeitig bedeutet dies einen Wechsel der gesamten Abteilung Baseball/Softball vom TSV Leipzig 76 e.V. zum VfK Blau-Weiß Leipzig.

Die Ergebnisse der Saison 2001: 1. Baseballteam | Softballteam | 2. Baseballteam

2002

Die Verbandsliga-Baseballer schließen die auf 24 Spiele erweiterte reguläre Saison mit 19-5 Siegen ab, noch erfolgreicher als im Meisterjahr 2001. Dennoch scheitern sie im Halbfinale in der neu geschaffenen Best-of-Three-Serie in drei Spielen (2:3, 8:7, 3:12) an den Magdeburg Atlas, die später im Finale dem neuen Mitteldeutschen Meister Erfurt Latinos mit 3:7 unterliegen.

Die Softballerinnen hingegen dominieren die zweite Saison der MDLS, verlieren nur eines von zehn Spielen und holen sich mit einem 10:7 im Finale über die Dresden Lady Dragons ihren zweiten Meistertitel in Folge.

Das zweite Baseballteam gewinnt eine etwas chaotische Aufbauliga-Saison mit sechs Siegen und nur einer Niederlage (gegen die Erfurt Latinos II, die erste in zwei Jahren). Wegen wiederholten Nichantritts der Magdeburg Atlas II wird die Liga am 28. Juli für das Jahr eingestellt.

Am 25. Mai wird mit dem zweiten Spieltag der MDLS der neue Wallbreakers Ballpark am Stadion der Freundschaft in Leipzig eingeweiht. Die Softballerinnen gewinnen passenderweise beide ihrer Spiele, mit 28:5 gegen die Erfurt Dark Angels und 11:4 gegen die Dresden Lady Dragons. Am Tag darauf schlagen die Verbandsliga-Baseballer in den ersten beiden Baseballspielen auf dem neuen Platz die Magdeburg Poor Pigs zweimal mit 21:6.

Ebenfalls in diesem Jahr begehen die Wallbreakers ihr zehnjähriges Jubiläum. In einem dreitägigen Baseball- und Softballfest vom 31. Mai bis 2. Juni wird dieser Anlass gebührend gefeiert.

Durch das Hochwasser Mitte August wird der neue Ballpark für den Rest des Jahres jedoch gleich wieder unbenutzbar, als er wochenlang unter Wasser steht und der komplette Rasen vernichtet wird. Die Teams der Wallbreakers sind gezwungen, für das Training auf die Festwiese am Zentralstadion, ihre ehemalige Heimstätte, auszuweichen und ihre restlichen Heimspiele, inklusive der in den Playoffs, in Erfurt auszutragen.

Die Ergebnisse der Saison 2002: 1. Baseballteam | Softballteam | 2. Baseballteam

2003

Das Verbandsliga-Baseballteam absolviert die reguläre Saison mit 13 Siegen und elf Niederlagen nicht mehr ganz so souverän wie im Vorjahr, sichert sich dennoch den vierten Tabellenplatz und damit den Einzug in die Playoffs. Dort scheitern sie jedoch am alten und neuen Meister Erfurt Latinos in zwei Spielen relativ deutlich mit 5:19 und 7:17. Das Spiel um Platz drei gewinnen sie Dank des Nichtantritts der Magdeburg Atlas kampflos mit 5:0.

Die Softball-Damen, ebenfalls nicht mehr ganz so dominant wie in den ersten beiden Jahren der Mitteldeutschen Liga Softball (MDLS), sichern sich mit acht Siegen und vier Niederlagen zum dritten Mal in Folge den ersten Tabellenplatz in der regulären Saison und schlagen im Finale schließlich auch die Dresden Lady Dragons mit 13:6 für ihren dritten Mitteldeutschen Meistertitel in Folge.

Die Leipziger Baseballlandschaft bekommt Zuwachs in Form der Leipzig Strikers, die sich im August 2002 formiert hatten. Die Wallbreakers II und die Strikers teilen sich deshalb ab dem 22. Juni das Spielrecht in der Baseball-Länderliga, indem jede Mannschaft jeweils eines der beiden Spiele des Doubleheaders eines Spieltages absolviert. Die Spielgemeinschaft Wallbreakers II/Strikers gewinnt die Länderliga-Saison mit acht Siegen und vier Niederlagen erneut souverän.

Am 30. August unternehmen die Wallbreakers einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft, als sie einen eigenen Verein, den "Leipzig Wallbreakers e.V." gründen. Dies wurde notwendig, weil die Spielbedingungen im Wallbreakers Ballpark am Stadion der Freundschaft in Leipzig nach dem Hochwasser des Jahres 2002 immer schlechter wurden. Den Wallbreakers wurde deshalb von der Stadt Leipzig das nicht mehr genutzte Sportgelände in der Dortmunder Straße im Nordosten der Stadt als neue Heimstatt angeboten. Um das Areal pachten zu können, mussten die Wallbreakers jedoch zunächst einen eigenen Verein gründen.
Somit blicken die Baseballer und Softballerinnen in eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft als selbstständiger Verein mit eigenem Ballpark.

Die Ergebnisse der Saison 2003: 1. Baseballteam | Softballteam | 2. Baseballteam

2004

Sportlich verläuft die erste Saison als eigenständiger Verein im neuen Ballpark Dortmunder Straße eher durchwachsen. Das 1. Baseballteam landet nach einer durchaus positiven regulären Saison (14-10 Siege) auf dem dritten Tabellenplatz der Mitteldeutschen Liga Baseball (MDLB), gleichauf mit Los Atlas Magdeburg.

In den Playoffs läuft es dann jedoch ganz und gar nicht mehr nach den Vorstellungen der Leipziger. Das erste Spiel der Best-of-Three-Serie gegen die starken Dresden Dukes (die später gegen die Erfurt Latinos auch Mitteldeutscher Meister werden) geht sehr deutlich mit 1:23 verloren. Zur zweiten Begegnung in Dresden können die Leipziger wegen Spielermangels schon gar nicht mehr antreten. Dieses Spiel wird daraufhin mit 0:7 gegen sie gewertet und die Wallbreakers scheiden kampflos aus den Playoffs aus.

Bei den Damen des Softballteams steht bereits die reguläre Saison der Mitteldeutschen Liga Softball (MDLS), die durch den erstmals verwendeten Doubleheader-Modus nur zehn Spiele umfasst, unter keinem besonders guten Stern. Mit gerade einmal drei Siegen und sieben Niederlagen verpassen die Leipzigerinnen zum ersten Mal in ihrer noch jungen Geschichte das Finale, das sie zuvor dreimal in Folge gewonnen hatten. Damit sah Mitteldeutschland in diesem Jahr erstmals einen anderen Meister als die Wallbreakers, als die Dresden Lady Dragons im Finale am 18. September die Erfurt Dark Angels mit 13:6 schlugen.

Lediglich das zweite Baseballteam überzeugt erneut in der Länderliga und gewinnt den vierten Titel in Folge. Mit einer hervorragenden Leistung, insbesondere von Rookie Pitcher Lennart Suckau, schlägt der Nachwuchs der Wallbreakers im Finale am 18. September in Dresden die Erfurt Latinos II mit 4:2.

Abseits der sportlich teilweise mäßigen Vorstellungen der Mannschaften können sich die Wallbreakers als Verein jedoch sehr gut mit den neuen Umständen arrangieren und trotz vieler noch vorhandener Unzulänglichkeiten (eingeschränktes Spielfeld, fehlende sanitäre Anlagen) einen ordentlichen Trainings- und Spielbetrieb in der Dortmunder Straße auf die Beine stellen. Im kommenden und den darauf folgenden Jahren wollen die Wallbreakers ihre neue Heimstätte nun schrittweise immer weiter zu einem "echten" Baseball- und Softballpark ausbauen.

Die Ergebnisse der Saison 2004: 1. Baseballteam | Softballteam | 2. Baseballteam

2005

Die sportlich sicherlich am wenigsten berauschende Saison der Wallbreakers bisher, und zwar über alle Teams hinweg. Mit elf Siegen und 13 Niederlagen legen die Baseballer der ersten Mannschaft eine recht durchwachsene reguläre Saison in der MDLB hin, können mit zwei relativ knappen Niederlagen (8:14 und 5:8) in den Playoffs gegen die Dresden Dukes aber wenigstens zum Abschluss nochmal eine sportlich bemerkenswerte Leistung abliefern.

Derweilen kann das Softballteam, geprägt von vielen neuen, jungen Gesichtern, gerade einmal eines von zwölf Spielen (am 16. April mit 8:7 gegen die Dresden Lady Dragons) in der MDLS gewinnen. Klar wurde dabei auch, dass zukünftig vor allem am Pitching gearbeitet werden muss, da man sich in der Vergangenheit stets auf einige wenige Spielerinnen (Kathrin Voidel, Anna Moldt) verlassen hatte. Diese Last muss in den kommenden Jahren auf mehr Schultern verteilt werden.

Das nahezu gleiche Schicksal, zumindest was die Saisonbilanz angeht, ereilte die Jungs des zweiten Baseballteams, die durch eine Änderung in der Spielordnung der Länderliga zum ersten Mal ohne nennenswerte Unterstützung von Spielern der ersten Mannschaft auskommen mussten. Sie schlugen sich meist tapfer, konnten aber nur einen Sieg (am 29. Mai mit 7:6 gegen die Leipzig Strikers) für sich verbuchen. Auch bei ihnen fehlte es vor allem noch an zuverlässigen Pitchern.

Derweilen arbeiteten die Wallbreakers weiter hart an ihrem neuen Ballpark in der Dortmunder Straße. So konnten zum Beispiel bereits große Teile des störenden Erdwalls zwischen den beiden Spielfeldern abgetragen werden. Nach Saisonende wurde zudem das Baseballfeld um etwa 180 Grad in seine zukünftige Position gedreht und der neue, 6,20 m hohe, permanente Backstop errichtet.

Die Ergebnisse der Saison 2005: 1. Baseballteam | Softballteam | 2. Baseballteam

2006
Die Saison 2006 endete für das 1. Baseballteam mit einer der unerwartetsten Niederlagen ihrer Geschichte. Im Playoff-Viertelfinale verloren sie gegen die Erfurt Dark Angels, die sie zuvor in der regulären Saison noch deutlich mit 16:3 und 35:8 (letzterer ihr höchster Sieg bisher überhaupt) geschlagen hatten, nach neun Innings mit 16:20.

Ansonsten war es eine recht erfolgreiche Saison. Mit 13 Siegen und sieben Niederlagen, darunter sechs Siege in Folge zum Ende der regulären Spielzeit, gingen die Wallbreakers mit viel Selbstvertrauen in das Playoffspiel gegen die Dark Angels, die ihren Finalhoffnungen jedoch, wie bereits beschrieben, ein jähes Ende setzten.

Für die Mädels des Softballteams, die wieder als Spielgemeinschaft mit den Leipzig Strikers antraten, sprang leider wieder nur ein Sieg (am 20.5. gegen die Erfurt Hunters) heraus.

Allerdings konnten sie ihre beiden Heimspieltage erstmals auf ihrem eigenen Softballfeld im Ballpark Dortmunder Straße austragen. Dafür wurde im Frühjahr analog zum Baseballfeld ein fester Backstop mit 6,20 m Höhe errichtet sowie das Infield angelegt.

Das zweite Baseballteam hatte 2006 den Vorteil, dass die Regelungen zum Einsatz von Spielern aus MDLB-Teams, sprich also aus der ersten Mannschaft, gelockert wurden. So konnten bei Spielermangel mit (maximal drei) Leuten aus dem ersten Team aufgefüllt werden, was der zweiten Mannschaft zu sechs Siegen (bei ebenso vielen Niederlagen) und beinahe zum Finaleinzug verhalf. Letzteren verspielten sie allerdings mit einer ziemlich durchwachsenen Leistung und konsequenterweise zwei Niederlagen am letzten Spieltag der regulären Saison in Cottbus.

Der Bau des Ballparks in der Dortmunder Straße kam im Jahr 2006 ebenfalls einen wichtigen Schritt voran, als die Wallbreakers im Juli endlich den Containertrakt, den die Stadt Leipzig vom FC Sachsen Leipzig übernommen und dem Verein zur Verfügung gestellt hatte, aus dem Alfred-Kunze-Sportpark in Leipzig-Leutzsch abholen konnten. Der aus neun Containern, inklusive sanitären Einrichtungen, bestehende Komplex soll nun auch noch Wasser- und Elektroanschluss bekommen, damit er bald als neues Vereinsheim und Sozialgebäude genutzt werden kann.
2007
Einer eher durchwachsene Saison erlebte 2007 die erste Baseballmannschaft der Wallbreakers in der Mitteldeutschen Liga Baseball (MDLB). Nur ein Sieg aus den ersten sechs Spielen bedeutete nicht gerade den erhofften Start in die neue Spielzeit. Am Ende standen die Wallbreakers mit neun Siegen und elf Niederlagen zwar erneut im Playoff-Halbfinale gegen die Erfurt Latinos, hatten gegen den amtierenden Mitteldeutschen Meister in Form einer deutlichen 6:22-Niederlage jedoch wieder einmal keine Chance.

Das Softballteam musste sich nach zwei Jahren Spielgemeinschaft mit den Leipzig Strikers in der Mitteldeutschen Liga Softball (MDLS) nun wieder in der Selbständigkeit beweisen. Und das es nach wie vor Raum für Verbesserungen gibt, zeigte sich in wieder nur einem Sieg, ironischerweise gegen die Strikers.

Für die zweite Baseballmannschaft, die in dieser Saison erstmals als Spielgemeinschaft mit den neu gegründeten Landsberg Catamounts antraten, verlief die Saison in der Aufbauliga nicht ganz so erfolgreich wie die vorangegangene, zumal sich beispielsweise die Dresden Dukes II gegenüber dem Vorjahr enorm gesteigert hatten. Drei Siege - allesamt gegen die Erfurt Latinos II - waren die etwas magere Ausbeute.

Seit dem Sommer 2007 haben die Wallbreakers unter Anleitung von Coach Nico Punke auch wieder eine Jugendtrainingsgruppe.

Auch im Ballpark in der Dortmunder Straße ging es 2007 wieder voran. Die Stadt Leipzig bewilligte Ende Mai den Wallbreakers Fördermittel zum Bau der Medienanschlüsse am Containertrakt. Daraufhin wurde im Spätsommer zunächst der Wasser- und Abwasseranschluss als das Projekt mit der höheren Priorität in Angriff genommen. Die - aufgrund der schwierigen Bodenverhältnisse recht mühsamen - Schachtarbeiten wurden bis zum Jahresende fertiggestellt, so dass Anfang Januar 2008 mit der Verlegung der Leitungen begonnen werden kann.
2008
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